Doesn't Ever Leave The Airport
Sooo. Nun bin ich offiziell wieder mal in Kanada. Diesmal war es ein wenig unsanfter als sonst (auch wenn die Landungen alle Butterweich waren).
Zuerst einmal bin ich morgens natuerlich zu spaet gekommen, da der Zug, der erste, den ich nehmen konnte, Verspaetung hatte. Ich wurde mit einem netten "Da muessen wir aber mal schaun ob wir sie noch mitnehmen" begruesst (5 Minuten zu spaet), aber hat natuerlich alles noch geklappt.
Der Flug ueber den Teich war dann auch gar nicht schlimm, aber in Atlanta (ja ich weiss, ich haette zwischendurch mit dem Fallschirm abspringen koennen, aber der Flug war der billigste, den man so kurz vor knapp bekommen konnte) war richtig ekelig warmes Wetter. Noch schlimmer als bei uns in Deutschland in den letzten Tagen, da noch etwas waermer und genauso schwuel. Das muss man doch nutzen.
In Duesseldorf hiess es uebrigens noch (genau wie in den Durchsagen in Atlanta): Bitte holen sie ihr eingechecktes Gepaeck am Band ab, gehen durch den Zoll und checken es dann wieder ein fuer den Weiterflug. Nachdem ich als einer der ersten am Band ewig und drei Tage gewartet hatte, blieb aber leider nur ein roter Koffer ueber, der dann auch irgendwann abgeholt wurde. Drei Auskuenfte spaeter war dann klar: Ja nach Montreal muss man das gar nicht, da wird das doch intern weitergeleitet. Eine Verbrechkarteikatalogisierung musste man aber trotzdem ueber sich ergehen lassen, auch wenn man nur durchfliegt und den Flughafen nicht verlaesst. Gut, dass ich dieselben Fingerkuppenueberzuege anhatte wie beim letzte Besuch der USA, so dass der Computer mich nach ein wenig Bedenkzeit wiederfand. An dieser Stelle aber auch mal ein Lob: Der Einwanderungsbeamte war diesmal echt nett. Schon etwas aelter und nicht so ruppig wie die sonst bisher immer waren.
Die drei Stunden Wartezeit gingen auch ziemlich schnell mit einem guten Buch um, so dass ich gar nicht gemerkt habe, dass es schon 17:30 Uhr war. Um 17:46 sollten wir eigentlich losfliegen. Zuerst hiess es "Maintenance problems". Als wir dann endlich alle im Flugzeug sassen und gerade die Treppen hochklappen wollten: "Please start gathering your belongings. We have to ask you to deplane and wait upstairs.". Denkt man sich natuerlich wer weiss was. Nach einer Stunde warten ohne Informationen gabs dann endlich eine Nachricht: Die TSA ist unterwegs. Die TSA ist die "Transport Security Administration" des "Department of Homeland Security". Also dieses komischen Vereins, den die Amis nach 9/11 gegruendet haben, damit sowas nicht wieder passiert. Hatten sie nicht vorher behauptet fuer sowas gaebs die NSA und den CIA? Nun gut.
Wie sich herausstellte war der Grund ein legitimer. Das Flugzeug kam von einem internationalen Flug und war vom Sicherheitspersonal nicht ordnungsgemaess gecheckt worden, bevor die Crew und wir an Bord gelassen worden waren. Und da haette es dann sein koennen, dass einer der Internationalen etwas fuer einen von uns versteckt haette, damit wir dann die Maschine entfuehren. Bis die TSA dann aber wirklich mit einer ganzen Herde von Beamten mit mobilen Peipsern dauerte es natuerlich noch eine Weile.
Fotos von der TSA zu machen ist anscheinend auch nicht erlaubt. Frage mich nur: Wieso eigentlich? Nunja, nachdem wir dann alle von Kopf bis Fuss durchgecheckt und unsere Taschen einmal auf Links gezogen waren, gings um 21 Uhr endlich in den Nachthimmel. Das Bordpersonal war dann schon etwas gereizt (vor allem wegen einer Horde Quebecscher Ziegen mit viel Lidschatten), aber um Punkt halb 12 erreichte ich dann doch endlich Montrealer Boden.
Und hier bin ich nun und blogge um viel zu frueh morgens fuer Urlaub, von meiner D.E.L.T.A. Airlines-Erfahrung. Kleiner Tip: Fliegt nicht ueber die USA irgendwo anders hin, noch schlimmer ist hoechstens noch London Terminal 5 :)
Zuerst einmal bin ich morgens natuerlich zu spaet gekommen, da der Zug, der erste, den ich nehmen konnte, Verspaetung hatte. Ich wurde mit einem netten "Da muessen wir aber mal schaun ob wir sie noch mitnehmen" begruesst (5 Minuten zu spaet), aber hat natuerlich alles noch geklappt.
Der Flug ueber den Teich war dann auch gar nicht schlimm, aber in Atlanta (ja ich weiss, ich haette zwischendurch mit dem Fallschirm abspringen koennen, aber der Flug war der billigste, den man so kurz vor knapp bekommen konnte) war richtig ekelig warmes Wetter. Noch schlimmer als bei uns in Deutschland in den letzten Tagen, da noch etwas waermer und genauso schwuel. Das muss man doch nutzen.
In Duesseldorf hiess es uebrigens noch (genau wie in den Durchsagen in Atlanta): Bitte holen sie ihr eingechecktes Gepaeck am Band ab, gehen durch den Zoll und checken es dann wieder ein fuer den Weiterflug. Nachdem ich als einer der ersten am Band ewig und drei Tage gewartet hatte, blieb aber leider nur ein roter Koffer ueber, der dann auch irgendwann abgeholt wurde. Drei Auskuenfte spaeter war dann klar: Ja nach Montreal muss man das gar nicht, da wird das doch intern weitergeleitet. Eine Verbrechkarteikatalogisierung musste man aber trotzdem ueber sich ergehen lassen, auch wenn man nur durchfliegt und den Flughafen nicht verlaesst. Gut, dass ich dieselben Fingerkuppenueberzuege anhatte wie beim letzte Besuch der USA, so dass der Computer mich nach ein wenig Bedenkzeit wiederfand. An dieser Stelle aber auch mal ein Lob: Der Einwanderungsbeamte war diesmal echt nett. Schon etwas aelter und nicht so ruppig wie die sonst bisher immer waren.
Die drei Stunden Wartezeit gingen auch ziemlich schnell mit einem guten Buch um, so dass ich gar nicht gemerkt habe, dass es schon 17:30 Uhr war. Um 17:46 sollten wir eigentlich losfliegen. Zuerst hiess es "Maintenance problems". Als wir dann endlich alle im Flugzeug sassen und gerade die Treppen hochklappen wollten: "Please start gathering your belongings. We have to ask you to deplane and wait upstairs.". Denkt man sich natuerlich wer weiss was. Nach einer Stunde warten ohne Informationen gabs dann endlich eine Nachricht: Die TSA ist unterwegs. Die TSA ist die "Transport Security Administration" des "Department of Homeland Security". Also dieses komischen Vereins, den die Amis nach 9/11 gegruendet haben, damit sowas nicht wieder passiert. Hatten sie nicht vorher behauptet fuer sowas gaebs die NSA und den CIA? Nun gut.
Wie sich herausstellte war der Grund ein legitimer. Das Flugzeug kam von einem internationalen Flug und war vom Sicherheitspersonal nicht ordnungsgemaess gecheckt worden, bevor die Crew und wir an Bord gelassen worden waren. Und da haette es dann sein koennen, dass einer der Internationalen etwas fuer einen von uns versteckt haette, damit wir dann die Maschine entfuehren. Bis die TSA dann aber wirklich mit einer ganzen Herde von Beamten mit mobilen Peipsern dauerte es natuerlich noch eine Weile.
Fotos von der TSA zu machen ist anscheinend auch nicht erlaubt. Frage mich nur: Wieso eigentlich? Nunja, nachdem wir dann alle von Kopf bis Fuss durchgecheckt und unsere Taschen einmal auf Links gezogen waren, gings um 21 Uhr endlich in den Nachthimmel. Das Bordpersonal war dann schon etwas gereizt (vor allem wegen einer Horde Quebecscher Ziegen mit viel Lidschatten), aber um Punkt halb 12 erreichte ich dann doch endlich Montrealer Boden.
Und hier bin ich nun und blogge um viel zu frueh morgens fuer Urlaub, von meiner D.E.L.T.A. Airlines-Erfahrung. Kleiner Tip: Fliegt nicht ueber die USA irgendwo anders hin, noch schlimmer ist hoechstens noch London Terminal 5 :)

1 Comments:
Und wo bleiben die weiteren Reiseberichte???
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Anonym, at Donnerstag, 12 Juni, 2008
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